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1. Unterricht
2. Erziehungsarbeit an der Schule
3. Schulleben
4. Außenkontakte
5. Beratungsarbeit
6. Fortbildungsplanung
7. Organisation

Unser Schulprogramm

in der Fassung vom Dezember 2000

Nach dem Leitbild des Käthe-Kollwitz-Berufskollegs werden Schulprofil und Schulprogramm  in sieben Arbeitsfeldern gegenübergestellt und beschrieben:

1. Unterricht

2. Erziehungsarbeit

3. Schulleben

4. Außenkontakte

5. Beratungsarbeit

6. Fortbildungsplanung

7. Organisation

 

Leitbild des Käthe-Kollwitz-Berufskollegs

 

Das Käthe-Kollwitz-Berufskolleg ist die berufliche Bildungseinrichtung der Stadt Remscheid für die Berufsfelder Sozial- und Gesundheitswesen, Körperpflege sowie Ernährungs- und Hauswirtschaft.

In diesen Berufsfeldern werden z. Zt. ca. 600 Schülerinnen und Schüler in 11 Bildungsgängen auf ihre zukünftigen Aufgaben im beruflichen, privaten und öffentlichen Leben vorbereitet.  

 

Entsprechend der Organisationsstruktur der Schule wird die pädagogische Arbeit in den Bildungsgängen von einzelnen Teams verantwortet.

 

Das Leitbild der Schule soll bei aller Unterschiedlichkeit der Berufsfelder und Bildungsgänge und bei aller angestrebten Eigenständigkeit der Teams in den folgenden Leitsätzen die Gemeinsamkeit der Bildungs- und Erziehungsarbeit deutlich machen und den Rahmen der konkreter zu fassenden Zielsetzungen in den Teams für die von ihnen vertretenen Bildungsgänge vorgeben.

 

1.      Im Mittelpunkt der schulischen Arbeit steht die Förderung der SchülerInnen ensprechend ihren individuellen Fähigkeiten. 

 

Auf der Grundlage der in der Landesverfassung niedergelegten Grundsätze und der Vorgaben der Richtlinien der Bildungsgänge sollen die Schülerinnen und Schüler in

ihrer Fachkompetenz, d. h. im Erwerb und in der Fundierung beruflicher Kompetenz,
ihrer Sozialkompetenz, d. h. in der Fähigkeit zur Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Prozessen und zur Teilnahme am öffentlichen Leben, und
ihrer Personalkompetenz, d. h. in der Entwicklung der eigenen Persönlichkeit, entsprechend ihren individuellen Anlagen und Fähigkeiten so gut wie möglich gefördert und auf ein lebensbegleitendes Lernen vorbereitet werden.

Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Schule aus der Tradition der ehemaligen Mädchenberufsschule Bildungsgänge anbietet, die auch heute noch weit überwiegend von Frauen besucht werden.

 

2.      Die Umsetzung der vorgegebenen didaktischen Konzepte in schuleigene Lehrpläne für die einzelnen Bildungsgänge und ihre Weiterentwicklung sowie die Schaffung günstiger Ausgangsbedingungen sind Grundlagen der curricularen Arbeit.

 

In den Bildungsgängen der Schule liegen weitgehend neue Richtlinien und Lehrpläne vor, auf deren Grundlage z. Zt. die schuleigenen Lehrpläne entwickelt werden. Ihre innovative Weiterentwicklung bleibt ständige Aufgabe.   

Leitendes didaktisches Prinzip ist die Handlungsorientierung im Unterricht, die vor allem die in den beruflichen Bildungsgängen geforderte Theorie-Praxis-Verbindung erleichtert und so zur Förderung der Kompetenzen besonders geeignet ist. 

Die Gestaltung des Unterrichts durch fächerübergreifende Methoden, wie z. B. die Projektarbeit, entspricht dabei ebenfalls den heutigen beruflichen und gesellschaftlichen Anforderungen in besonderer Weise.

Die Bereitstellung geeigneter Lern- und Arbeitsmittel und die notwendige personelle und technische Ausstattung der Unterrichts- und Fachräume sind Voraussetzungen für eine zukunfts-orientierte pädagogische Arbeit.

    

 

3.      Die Schaffung eines guten Schul- und Unterrichtsklimas auf der Basis von Freundlichkeit, Höflichkeit, Toleranz, gegenseitiger Achtung und Verantwortung wird als Verpflichtung aller am Schulleben Beteiligten verstanden.

 

Eine gute Atmosphäre als Grundlage für Zusammenleben und Zusammenarbeit in der Schule wird durch einen freundlichen und höflichen Umgang miteinander bestimmt.

Lernen und Lehren als interaktives Handeln brauchen zudem die Achtung voreinander und die gegenseitige Mitverantwortung. In einem dadurch bestimmten sozialen Klima können sich Motivation und Arbeitsfreude, aber auch die Toleranz gegen andere Meinungen und Kulturen gut entfalten und unvermeidbare Konflikte geregelt gelöst werden.

Wo es dennoch notwendig ist, müssen Grenzen für abweichendes Verhalten auf der Grundlage gemeinsam festgelegter Regeln und Verfahren gezogen werden.

 

4.      Eine breite Kooperation mit außerschulischen Partnern ist eine wesentliche Voraussetzung für die Theorie-Praxis-Verbindung in den einzelnen Bildungsgängen und die Öffnung der Schule in das gesellschaftliche Umfeld.

 

Die Zusammenarbeit von betrieblicher und schulischer Ausbildung im Rahmen des dualen Systems wird ebenso weiterentwickelt werden wie die Zusammenarbeit mit den Praxisstellen in den entsprechenden Bildungsgängen. Damit werden die beruflichen und betrieblichen Anforderungsprofile und die schulischen Lernsituationen abgestimmt und als Theorie-Praxis-Bezug für die SchülerInnen deutlich gemacht werden.

Die wechselseitigen Kontakte zu den Ausbildungsbetrieben, den Einrichtungen des Sozial- und Gesundheitswesens, den Kammern und den zuständigen Stellen bleiben dazu erhalten bzw. werden ausgebaut.

Der Austausch auch mit ausländischen Einrichtungen der beruflichen Bildung wird angestrebt, um im kritischen Vergleich mit anderen Systemen die eigene Position zu überprüfen und besser verstehen zu lernen.

 

5.      Beratung und Information nach innen und außen sind wesentliche Bestandteile der pädagogischen Arbeit.

 

Eine umfassende Information und Beratung für alle an den Bildungsgängen der Schule interessierten oder beteiligten Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrerinnen und Lehrer, Ausbildungseinrichtungen und der sonstigen Öffentlichkeit werden als Verpflichtung verstanden.

Eine kontinuierliche Öffentlichkeitsarbeit der Schule, in der die Bildungsgänge dargestellt werden, bietet die Grundlage zur individuellen Beratung mit dem Ziel, die jeweils gegebenen personellen, schulischen oder beruflichen Voraussetzungen mit den Bildungsmöglichkeiten der Schule bestmöglich weiterentwickeln zu helfen.  

Beratung als Lebens-, Laufbahn- oder Berufsberatung begleitet die Schülerinnen und Schüler in ihrer gesamten Schulzeit.

 

6.      Kontinuierliche Fort- und Weiterbildung durch außerschulische Bildungsangebote für Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler helfen die Qualität der Erziehungs- und Bildungsarbeit ständig zu verbessern.

 

Fort- und Weiterbildung, sowohl im berufsbezogenen, als auch im allgemeinen pädagogischen Bereich hilft die berufliche Qualifikation der Lehrkräfte und damit auch die Qualität der Bildungs- und Erziehungsarbeit weiterzuentwickeln. Die Angebote verschiedener Träger werden angemessen berücksichtigt.

Schulinterne Fortbildungsveranstaltungen in Tages- und Abendform und zielgerichtete Hospitationen und Exkursionen ergänzen den Unterricht und verdeutlichen den SchülerInnen die Notwendigkeit ständiger Weiterbildung und Alternativen zur Umsetzung dieses Postulates.

   

   

    

Schulprofil und Schulprogramm

 

In Anlehnung an die Terminologie der Materialien zur Schulentwicklung des MSWF wird unter "Schulprofil" die Beschreibung der schulischen Arbeit im Sinne einer Bestandsaufnahme des bisher – zum Ende des Schuljahres 1999/2000 – Erreichten verstanden.

Es verdeutlicht, wie die Schule arbeitet und sich darstellt; es dient weiterhin dazu, den erreichten Stand der Entwicklungsarbeit zu dokumentieren und anschließend Möglichkeiten zur Reflexion aufzuzeigen.

 

Der Beschreibung des Ist-Zustandes des Schulprofils stellt das Schulprogramm die Soll-Vorstellungen, die pädagogischen Zielvorstellungen der Schule und die zu ihrer Verwirklichung festgelegten bzw. festzulegenden Maßnahmen in einer mittelfristigen zeitlichen Dimension gegenüber.

 

Schulprofil und Schulprogramm sind verfasst auf der Grundlage

 

von Alltagserfahrungen und -beobachtungen,

 

von evaluierten Daten, die diese in zunehmenden Umfang ersetzen,

 

der Bestandsaufnahme im Kollegium und in der Schülerschaft zu bestimmten Anlässen,

 

der kontinuierlichen Arbeit in den Teams und im Ausschuss für Schulprogramm und Schulentwicklung (ASPE).

 

Schulprofil und Schulprogramm werden in sieben Arbeitsfeldern gegenübergestellt und beschrieben:

 

1.      Unterricht

 

2.      Erziehungsarbeit

 

3.      Schulleben

 

4.      Außenkontakte

 

5.      Beratungsarbeit

 

6.      Fortbildungsplanung und

 

7.      Organisation.

 

Die Arbeitsfelder werden in den folgenden Punkten differenziert:

 

 

1.    Unterricht

 

 1.1  Bildungsgänge

1.2    SchülerInnen

1.3    Lehrerkräfte

1.4    Richtlinien und Lehrpläne

1.5    Leistungsbewertung

 

2.    Erziehungsarbeit an der Schule

 

2.1    Erziehungsziele und Methoden erzieherischer Einwirkung

2.2    Schulverträge

2.3    Hausordnung

2.4    Konfliktregelungen

2.5    Ordnungsmaßnahmen

2.6    Überwachung der Schulpflicht

 

3.     Schulleben

 

3.1    Einführungstage

3.2    Klassen- und Schulfeiern

3.3    Klassenfahrten, Projektwochen, Exkursionen und Unterrichtsgänge

3.4    Öffnung der Schule

3.5    Gestaltung des Hauses als Lernumfeld

3.6    Corporate Identity

3.7    Förderverein

 

4.     Außenkontakte 

      

4.1    Kooperation mit anderen Lernorten

4.2    Kooperation mit externen AnbieterInnen von (Aus-)Bildung und Beratung

4.3    Kooperation mit anderen Schulen

4.4    Förderverein

4.5    Öffentlichkeitsarbeit

4.6    Mitarbeit in Gremien

 

5.     Beratungsarbeit 

 

5.1    Schullaufbahnberatung

5.2    Studien- und Berufsberatung

5.3    Konflikt- und Lebensberatung

5.4    Sucht- und Drogenberatung

5.5    Kollegiale Beratung

5.6    Beratung durch externe Anbieter

 

6.     Fortbildungsplanung

 

6.1    Träger von Fortbildungsveranstaltungen

6.2    Schulinterne Lehrerfortbildung

6.3    Schulexterne Lehrerfortbildung

6.4    Koordination der Fortbildungsplanung

 

7.     Organisation

 

7.1    Unterrichtsorganisation                                        

7.2    Konferenzorganisation                                         

7.3    Entscheidungsebenen                                            

7.4    Teamstruktur

7.5    Schulräume / Ausstattung

7.6    Medienverwaltung

7.7    Etat

7.8    Verwaltungsorganisation

  Organisationsplan

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